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märchen · mythen · legenden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Erwartungsfroh richtete er seine Augen

flussaufwärts und erblickte einen

hochgewachsenen, bartlosen und ungewöhnlich

fein gekleideten jungen Mann auf einem Floß,

das bis zum Rand vollbeladen mit Holzpfeilern

und Seilen war.


„He, junger Freund, was führt denn Dich des Weges?“ rief Karlitos dem Fremden freundlich zu und erhob sich sachte, um dem zwar unerwarteten, aber durchaus willkommenen Besucher zur Begrüßung entgegen zu gehen.

 

Der Fremde schien sich ebenso zu freuen. Fröhlich winkte er und steuerte dann zielstrebig auf das Ufer zu, wo er Karlitos ein Seil zuwarf, womit dieser sogleich das Floß am nächstgelegenen Olivenbaum vertäute.

 

„Jassu, mein Freund! – Wie ist Dein Name?“ rief der Fremde, während er sich in Sekundenschnelle mit einem erstaunlich gewandten Sprung vom Floß her auf das Ufer schwang. „Ich bin Stavros aus Tímaros! Ein Kaufmann auf Reisen“, fügte er gleich darauf hinzu. „Und wer bist Du?“

 

aus: „Der Fremde aus Tímaros“ – eine Allegorie auf den Datenschutz in der Versicherungsbranche

(Die ganze Geschichte gibt’s gerne auf Anfrage.)


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